Angstdiagnostik: Grundlagen und Testverfahren by Jürgen Margraf, Silvia Schneider (auth.), Priv.-Doz. Dr.

By Jürgen Margraf, Silvia Schneider (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Hoyer, Professor Dr. Jürgen Margraf (eds.)

Nur wer Angststörungen richtig diagnostiziert, kann sie auch erfolgreich behandeln!

Angst und Ängstlichkeit zeigen sich in vielfältiger Weise und werden auf ebenso vielfältige paintings gemessen und untersucht. Zum ersten Mal liegt nun ein vollständiger Überblick über Methoden, Verfahren und Anwendungsbereiche vor. In einem ausführlichen Katalogteil werden die derzeit zugänglichen Verfahren dargestellt:
- Kategoriale und dimensionale Angstdiagnostik,
- störungsunspezifische und spezifische Verfahren,
- publizierte und noch nicht publizierte Verfahren,
- Verfahren für Erwachsene, Kinder und spezielle Problemgruppen.

Knappe und präzise Informationen zur Testintention und Testbewährung erlauben eine verbesserte und ökonomischere Testauswahl in der Angstdiagnostik.

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Dabei ist es wahrscheinlich, dass außerhalb des Labors alle Lernmechanismen untereinander sowie mit genetischen Faktoren und Informationsverarbeitungsprozessen zusammenwirken. In jüngster Zeit sind diese Interaktionen mehr und mehr in den Vordergrund des Interesses gerückt. So konnte etwa belegt werden, dass nicht alle Dinge gleich schnell mit Angst verbunden werden. Eine besonders elegante Demonstration solcher Wechselwirkungen stellen die Untersuchungen von Susan Mineka (1985; Mineka und Tomarken 1988) und Mitarbeitern dar.

Mit großer Sicherheit wird nicht die Störung an sich vererbt, sondern eine Bereitschaft (auch Vulnerabilität oder Prädisposition genannt) dazu, solche Störungen zu entwickeln. Für die genaue Ausformung der einzelnen Störungsbilder scheinen Umwelteinflüsse eine entscheidende Rolle zu spielen (Kendler et al. 1987). Tatsächlich ist die Veränderbarkeit von Angstreaktionen durch Erfahrung genauso biologisch sinnvoll wie die genetische Basis. B. sehr schnell, Menschen zu vermeiden, auch wenn sie vorher nie Kontakt zu ihnen hatten.

Angst gehört zur Gruppe der phylogenetisch alten Lebensschutzinstinkte. Es handelt sich grundsätzlich um eine biologisch sinnvolle Reaktion mit einem hohen Überlebenswert. Sie dient zur Signalisierung und Vermeidung von Gefahr. B. eine Studie zur Überlebensrate von Guppys, die über 60 h mit einem Schwarzbarsch konfrontiert wurden (Dugatkin 1992). Die Fische wurden in drei Gruppen eingeteilt: 1. „furchtsame“ Fische mieden den Raubfeind, 2. „ambivalente“ Fische näherten sich dem Raubfeind mit mittlerer Häufigkeit und 3.

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